Barrierefrei die Natur erleben

In der ersten Phase der Einrichtung eines Naturerlebnisraumes ist, mit zwei "befestigten" Wegen in unsere Natur, eine Barrierefreie Nutzung möglich.

Diese beiden Wege wurden so schonend an die Bäume herangeführt, so dass man diese berühren (abtasten) und fühlen kann.

Der Weg führt behutsam an unterschiedliche Bäume.
Die rustikale Ausführung hat sich im Steinzeitpark bewährt.

Ein Beispiel: Wege mit "Randhölzern" barriefrei ausgelegt.
Diese Art von Naturerleben ist nicht nur für gehandikapte Besucher geeignet.

Jeder kennt die Erfahrung (vielleicht auch noch nicht?), wenn man zum Beispiel im Wald die Augen schließt innehält und die Geräusche und Düfte auf sich wirken lässt.

Leider ist es noch nicht selbstverständlich solche Zugänge zur Natur allen Menschen zu ermöglichen.

Wir wollen einen ersten Schritt in diese Richtung wagen(auch wenn die Ausführung noch nicht perfekt scheint). Anregungen und Vorschläge für Verbesserungen sind von allen Nutzern herzlich willkommen. Welmbüttel hat soviel zu bieten mit seiner "Dithmarscher Schweiz". Dieses Landschaftsbild geformt seit der Eiszeit und genutzt vom Menschen seit den ersten Jägern und Sammlern die nachweislich schon in der Steinzeit durch unsere Gegend zogen. Vor ca. 135 Jahren war es Klaus Groth der in seiner Erzählung "Jungsparadies" auch diese schöne Landschaft beschrieb. 30 Jahre danach wurden zu Pfingsten Sonderzüge der Kleinbahn von Heide nach Welmbüttel eingesetzt um die vielen Erholungsuchenden zu transportieren(Quelle: "Gelbe Reise").

Heute sind es vor allem die Wanderer und Nordic-Walker die unsere schöne Natur genießen.
Mit "einfachen" Mitteln lassen sich Wege für die Nutzung - aller Besucher - herrichten, wie am Beispiel des Weges mit der "Randbefestigung" zu sehen ist. Diese Arbeit wird noch zur Fertigstellung zu leisten sein und kleine Tafeln mit Tastkörpern und kurzen Hinweisen, aber vor allem die eigentliche Natur mit seinen Tieren, Bäumen und vergänglichen Spuren sollen "begreifbar" - für alle - werden. Wie zum Beispiel der im Weg integrierte Baumstumpf der auch als Tastobjekt dient. "Die Vergänglichkeit in der Natur ist auch ein Neuanfang". Dieser Baumstumpf (wie viele andere auch) zeigt inzwischen, durch die Mikrobiologie zersetzt, wie er als Bestandteil des Waldes zu neuer Lebenskraft im Miteinander der Natur (Umwandlung in Humus) wird.

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