Seismische Messreihen in Dithmarscher Schweiz

Nach dem Auslegen der Leitungen für die Mikrofone und den ersten Testläufen zur optimalen Einstellung der Gerätschaften haben jetzt die Messreihen begonnen.


Ein Sendetrupp auf der B 203 bewegt sich von Sendepunkt, am roten Fähnchen zu erkennen, zu Sendepunkt (siehe auch Bericht vom 26.07.2011 über die Voruntersuchung).













Musfeld (Junior) warnt den ankommenden Verkehr mit Warnblinklicht, die einmündenden Straßen werden ebenfalls abgesichert.
Auf der B 203 war am Samstag (wie immer) reger Fahrzeugverkehr. Auf der gut abgesichterten Messstrecke (Bennewohld - Welmbüttel) war für kurze Zeit eine Überholeinschränkung. Die Fa. S.I.S. Musfeld hatte alles im Griff. Mit Warnfahrzeugen sowie Warnflaggen und Funkgeräten wurde die jeweils kurzfristig abgesperrte Richtung wieder freigegeben.

Ein kurzer Film "Positionierung der Sendewagen":



Die leichten Vibrationen der Sender übertragen sich auf den Untergrund und werden von den Mikrofonen im Messbereich empfangen und an die Auswertestelle weitergeleitet. Spezialgeräte überwachen und kontrollieren die Sendestärke. Kommen zum Beispiel die Schwingungen an die Grenzwerte heran (abhängig vom jeweiligen Untergrund), so wird die Leistung der Sender heruntergefahren um keine Schäden zu erzeugen. Das Team hat auch schon in Großstädten wie München erfolgreich gearbeitet und weiß wie empfindlich die Umwelt darauf reagieren kann, um so wichtiger ist diese Kontrolle der Grenzwerte und die daraus resultierende Steuerung der Sendeleistung.

(Bild anklicken, vergrößert die Ansicht)
Der Mann mit der gelben Weste (linkes Bild) nimmt die Werte an der Strecke in der Nähe der Häuser (hier Gaststätte "Zur Hoffnung") auf. Im weißen Kontrollwagen (rechtes Bild) laufen die Werte der Mikrofone zur Auswertung ein.

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