Baumaßnahmen am "Bahnhofsberg"

Bauabnahme der Baumaßnahme "Bahnhofsberg" in Welmbüttel am 30.09.2009 durch die beteiligten Firmen, Amt Kirchspielslandgemeinden Eider und die Gemeinde Welmbüttel.
Bauausführung: Firma Puhlmann, Marne, Herr Pieper und Herr Voß
Auftraggeber: Gemeinde Welmbüttel, Frau Bürgermeisterin Karin Wrage und die Gemeinderatsmitglieder Günter Schlüter, Sönke Frahm und Heino Hünken
und von der Firma Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH ATeG, Herr Niehuus
Unterstützungsleistung: Ingeneurbüro Sass & Partner, Albersdorf, Herr Andreas Peters
und vom Amt Kirchspielslandgemeinden Eider, Herr Rainer Skock.









(Die "Prüfungsgruppe" trifft sich zur Abnahme, ein Kontrollschacht wird inspiziert, der Bahnhofsberg hat einen schönen Bürgersteig bekommen)

So sieht es heute im August 2009 aus. Der neue Bürgersteig und die angepassten Grundstücksauffahrten können sich sehen lassen.


Aber der Weg dorthin war lang....

Mai 2009:
Am "Bahnhofsberg" wird der Bürgersteig und die darunter liegenden Versorgungsleitungen erneuert.















(Die Bauarbeiten gehen "Hand in Hand" und zügig voran, blau = Wasserleitung, gelb = Gasleitung und grün = Oberflächenwasser, liegt darunter)


Im Bereich vom Parkplatz der ehemaligen Gaststätte "Zur Dithmarscher Schweiz" bis zum Regenwassersammelbecken wird der Bürgersteig erneuert. Die darunterliegenden Versorgungsleitungen waren in einem schlechten Zustand, so dass diese auch gleich mit erneuert werden sollen.
Dank der Absprache der Bürgermeisterin mit den zuständigen Unternehmen konnten diese Arbeiten auf einander abgestimmt werden.






(Bürgermeisterin im Gespräch mit dem Schachtmeister, die Baustelle ist abgesichert und die Fußgänger können die Baustelle am Wochenende überqueren)

Es kommt eine neue Wasserleitung, ein Leer-Rohr der Telekom und der Abwasser- und Regenwasserkanal können so in einem Bauvorhaben geprüft bzw. erneuert werden.
Ein nicht leichtes Unterfangen - "alle unter einen Hut zu bekommen" - hier ein positiver Beweis der Zusammenarbeit verschiedener Zuständigkeiten.

(Vor dem "Zuschütten" der Baustelle werden die Kabel (Leer-Rohr und Strom) genau nach Plan wieder im Untergrund verlegt bzw. angeordnet, damit bei einer erneuten zukünftigen Öffnung, diese nicht beschädigt werden).




Die Anlieger kennen eine Ausweichmöglichkeit über den "Hustedterweg".
Bei den Anwohnern und hier insbesondere bei den Eltern der Kinder des Waldkindergartens bitten wir um Verständnis.
Eine "Umgehung" der Baustelle ist jederzeit möglich:

...über den Ortseingang "Zur Dithmarscher Schweiz" dann in den "Hustedterweg" einbiegen und über die Schotter-Verbindung zum "An´t Holt"- Wendeplatz schon ist man (fast) allen Baumaßnahmen aus dem Weg gegangen...

Es gibt "Anwohner" denen macht der Lärm und die "Umleitung" überhaupt keine Sorge, wie auf dem nächsten Bild zu sehen ist.







03.06.2009
Ein "neues" Problem tritt zu Tage, am Bahnhofsberg steigt das Quellwasser aus den Sandschichten hervor.













Diese "Quelle" ist den Einheimischen bekannt, steigt hier doch im Winter stets das Wasser aus dem "Berg" und vereist bei Temperaturen unter Null die Fahrbahn.



Ein verlegtes Drainagerohr und die große Pumpe sollen Abhilfe schaffen, bevor sich der ganze Baustellenbereich mit Wasser durchsetzt und zu einem weichen "Sand-Wasser-Brei" vermengt.

Der Schachtmeister hat mit seiner Truppe alle Hände voll zu tun; das Ende der Baustelle ist absehbar, noch ca. 45 m Rohrverlegung.



22.06.2009
Das Oberflächenwasser wird am Bahnhofsberg durch die neue "grüne" Leitung abfließen.

22.06.2009
Der Wasserverband informiert die Anlieger, dass wegen dringender Arbeiten am 23.06.2009 von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr die Wasserzufuhr unterbrochen sein wird.

23.06.2009
An der neuen Wasserleitung (blau) wird an 4 Stellen (Schieber und Anschluss) "gleichzeitig" gearbeitet und anschließend wird die neue Leitung wieder ans Netz genommen.




















29.06.2009
Nach Abschluss der Arbeiten an der Wasserleitung werden die eigentlichen Oberflächenwasser-Ableitungsarbeiten (grüne Rohre), mit der "Umsetzung" des Schachtes im Einmündungsbereich der Siedlung "An´t Holt" weiter gehen.

Hier muss man wegen der Tiefe der Leitung bis auf ca. 3,50 m hinab um ein abfließen der Wassermassen zu gewährleisten. Der Baustellenbereich ist durch die Regenfälle der letzten Wochen stark durchnässt und wird ca. zwei Tage "trockengefiltert", um ein absacken der Leitung zu verhindern.




07.07.2009
Eine "Kernbohrung" schafft Platz für den Rohranschluß. Eine Passgenauigkeit ist somit gewährleistet. Was heute mit Maschinen gemacht wird, wäre "früher" von Hand gemauert worden. Im zweiten Bild sieht man das Niveau der ankommenden Leitung vom Bahnhofsberg. Eine "Auskolkung" am alten Schacht (An´t Holt) zeigt, dass hier nach 30 Jahren auch Schwachstellen auftreten können, wenn die einzelnen Ebenen nicht abgedichtet wurden.











Ein letztes Teilstück ist der Anschluss "An´t Holt" (alter Schacht) an den neuen Schacht "Bahnhofsberg". Hier ist einiges am alten Schacht Instandzusetzen.

Nach Abschluss dieser Maßnahme sollte ein Rückstau in die tiefer liegende Siedlung "An´t Holt" nicht mehr auftreten. Ein intaktes Regenwassersammelbecken hat an dieser Entwicklung einen erheblichen Anteil.

Nach dem Verfüllen der Erdarbeiten wird der neue Bürgersteig vollendet.

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